Was macht ein Hochzeitsfotograf eigentlich im Winter?

Meine Lieben, heute möchte ich mich einem Thema widmen, mit dem wir Hochzeitsfotografen manchmal zu kämpfen haben.

Viele stellen sich den Beruf als den Traum vor, man arbeitet nur am Wochenende, hat unter der Woche Zeit und verdient sehr gut.

Nun ja, wenn man sich mit dem Thema Selbständigkeit beschäftigt, weiss man, dass wir die Hälfte davon gerne als wahr ansehen würden. Die Steuer, die Ausgaben die man für Krankenversicherung und Rente hat. Dann zu arbeiten, wenn andere frei haben etc.

Aber, dass es mein Traumjob ist, dahinter stehe ich voll und ganz, da ich glückliche Momente voller Emotionen  festhalten darf. Es macht auch süchtig, das muss ich zugeben.

Um ein bisschen mit den Gerüchten aufzuräumen: nein wir arbeiten nicht nur am Wochenende und mittlerweile gibt es keine Saison mehr. Ich selbst habe verteilt über das ganze Jahr Hochzeiten.

Das Jahr 2016 endet an Silvester für mich mit einer Trauung und 2017 habe ich die erste Hochzeit schon wieder im Januar. Und ich freue mich so riesig auf jede einzelne Hochzeit!

Zugegeben, im Winter hat man nicht ganz so viele Hochzeiten wie im Sommer, aber auch wir sind noch gut beschäftigt.

Wer sich selbst um alles kümmert, merkt schnell, dass ein freier Tag in der Woche meist doch mit Arbeit verbracht wird.

Emails müssen bearbeitet werden, Angebote müssen geschrieben werden, die Steuer macht sich auch nicht von alleine und die Weiterbildung sollte auch nicht zu kurz kommen. Dafür ist vermehrt im Winter Zeit.

Ich treffe mich gerne in der etwas ruhigeren Winterzeit auch mit meinen neuen Brautpaaren für die kommende Saison. Da lernt man sich kennen, bespricht die Details und Fragen und da wir im Sommer schlecht Urlaub nehmen können, wird dann im Winter wieder Kraft getankt, um motiviert und frisch in den Sommer zu starten.

Neue Projekte planen und umsetzen. Zusammen mit neuen Kollegen arbeiten, auch hierfür hat man im Winter mehr Zeit.

Sich um die Homepage kümmern, das Marketing überarbeiten. Die Liste ist lang.

Übrigens mag ich es auch gerne mich um die Gestaltung der Hochzeitsalben zu kümmern, wenn es draussen kalt und stürmisch wird. Mit einer heissen Tasse Tee erledigt sich die Arbeit fast wie von alleine.

Und meine absolute Lieblingsbeschäftigung: die neugeborenen Kinder meiner Brautpaare fotografieren. Irgendwie ist die Winterzeit genau passend dafür die Kleinen einzupacken und im warmen Zuhause gemütlich Bilder zu machen. Hach wie ich mich schon auf die Winterzeit freue!

Wie ihr also seht, liegen wir nicht auf der faulen Haut. Ja wir haben einen Traumjob, aber es ist und bleibt auch Arbeit. Auch wenn es bei den meisten nicht danach aussieht.

<3 Julia

 

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