Hochzeitskleider fuer den Winter- eine Inspiration fuer euch

Der Winter ist – oder sollten wir sagen war? – nicht die beliebteste Hochzeitssaison. Hochzeit verbinden die meisten Menschen mit einem fröhlichen Frühlings- oder Sommerfest. Dabei sind Herbst und Winter Zeiträume, in denen man wunderbare und ungewöhnliche Dekorationskonzepte realisieren kann, in denen man die Liebe mit Wärme und Fröhlichkeit mindestens genauso schön feiern kann, wie im Sommer. Viele Dienstleister und Locations sind verfügbar, und das erleichtert die Festlegung eines Termins und damit die Planung.  

Dieses Jahr aber ist alles anders: die Pandemie zwingt uns umzudenken. Viele Brautpaare verschieben ihre Hochzeit auf den Herbst und den Winter, und machen aus der Not eine Tugend. Es wird umgeplant, neu geplant, und Fexibilität und Kreativität sind gefragt. 

Nun fragt sich die Braut: was soll ich im Winter tragen? Ich werde frieren oder kein adäquates wärmendes Outfit finden. Ich habe schon ein Kleid, und will keinen Wollmantel oder womöglich so ein steifes, altmodischen Brautbolero darüber tragen. 

Um für Euch mal zu schauen, was man als Braut für Möglichkeiten hat, habe ich mich mit Doris von all about dreams getroffen.

Was haeltst du von Winterhochzeiten?

Früher kam das für mich nicht in Frage. Hochzeit hieß: Frühling oder Sommer. Allenfalls ein Fest in einem warmen goldenen Frühherbst konnte ich mir das vorstellen. Heute – nachdem ich so viele Hochzeiten begleitet habe – weiß ich: es muss nicht das Frühlings- oder Sommerfest sein. Winterhochzeiten haben etwas Magisches, und Herbsthochzeiten schreien förmlich nach einem kreativen Farbkonzept in warmen Farben! Freunde von uns haben kurz vor Weihnachten geheiratet, das hatte tatsächlich etwas Warmes, Besonderes, an das wir gern zurückdenken!

Waerme – da sagst Du was! Ist es nicht fuer die Braut dann wahnsinnig schwierig, sich mit ihrem Kleid und dem gesamten Outfit auf kuehles oder sogar richtig kaltes Wetter einzustellen?

(lacht) gar nicht, Julia. Heute kann man auch im Frühling oder Sommer sich nicht auf warme Temperaturen verlassen – Du kannst auch im August mit 17 Grad „Pech haben“. Außerdem haben die meisten Bräute so viele Glückshormone (Dopamine etc) im Blut, dass sie die Kälte nicht so extrem spüren. Anders kannst Du Dir auch Fotos nicht erklären, auf denen die Braut im leichten Kleidchen mit ihren Gästen – alle im warmen Mantel – lächelt und keine blaugefrorenen Lippen hat. 

Aber mal im Ernst: heutzutage hast Du als Braut so viele verschiedene und auch warme Accessoires zur Verfügung, die Dich als Braut nicht nur vor dem Frösteln schützen, sondern Dein Outfit auch noch wunderbar abrunden.

Das stimmt – da hat sich einiges getan in den letzten Jahren, scheint mir?

Absolut. Vor zig Jahren gab es in der Brautmode noch ein bisschen „Sommerkollektion“ mit ausgeschnittenen oder trägerlosen Kleidern, die eine sommerliche Anmutung hatten, und etwas, was man eher „Winterkollektion“ nennen könnte – mit etwas schwereren, etwas hochgeschlosseneren Kleidern mit langen Ärmeln.  Mittlerweile hat sich die Brautmode nicht nur hier extrem weiterentwickelt: die Brautkleider heutzutage sind erheblich flexibler – Zweiteiler, die im Sinne der Nachhaltigkeit nach der Hochzeit als Einzelteile einen dauerhaften Platz im Kleiderschrank der Braut finden – oder verwandelbar, mit two looks. Deswegen lassen sich warme Oberteile leichter integrieren und aufs Outfit abstimmen als die steifen Brautboleros aus früheren Zeiten. Abgesehen davon hat Farbe einen stabilen Platz in der Brautmode gefunden: Kleider, die in rosa oder mit anderen Farbtönen unterlegt sind, können Ton in Ton mit einem wärmeren Oberteil ergänzt werden.

Ein waermeres Oberteil – was waere das denn zum Beispiel?

Zum Beispiel ein weicher, zarter Pashmina-Schal, farblich passend abgestimmt, entweder in creme oder ivory, oder in einer korrespondierenden Farbe, die den zarten Farbton des Kleides aufnimmt. Da lassen wir – wenn die Braut es wünscht – Ton in Ton die Initialen und das Hochzeitsdatum einsticken. Damit kann die Braut den Schal als wunderbare emotionale Erinnerung mit in ihr „Leben danach“ nehmen. Toll ist auch eine zart gestrickte flauschige Kaschmir- Stola. 

Es geht aber auch ein cooler Kontrast – und dann mit passenden Schuhen und einem passenden Bouquet oder Bouquet Wrap (Die dekorative Umhüllung des Stiels des Brautbouquets). Eine coole Braut von mir trug einen knallroten Schal zu knallroten Schuhen und einem knallroten Brautstrauss. Das war schon sehenswert…  

Und wenn jemand keine Stola mag? Manche Braeute haetten gern lieber was, was nicht rutscht oder festgehalten werden muss, sondern wo sie einfach reinschlupfen können. 

Das versteh ich… da gibt’s soo coole Brautpullis, z.B. von Kisui, oder von Sina Fischer, oder Marryandbride. Weich, warm und in Deutschland hergestellt. Auch die Pullis bleiben einem nach der Hochzeit, und wenn man das gute Stück dann trägt, huscht unweigerlich ein Lächeln übers Gesicht, wenn man an die Hochzeit erinnert wird … Jäckchen gibt’s natürlich auch, mit feinen Knöpfen, Satinschleifen: absolut Hochzeits-geeignet, aber auch im zivilen Leben weiter tragbar. 

Und wenn es was bisschen Cooleres sein soll?

Lederjacke. Jeansjacke. Entweder in creme – oder vielleicht pastell? Oder in warmen Herbstfarben…. oder z.B. unsere klassisch blaue Jeansjacke, die wir mit Spitze veredelt haben. Ich gebs zu: ich selbst hab in einer rosé-farbenen Lederjacke geheiratet, passend zum alt-roséfarbenen Spitzenkleid…. Die würde ich niemals hergeben, ein echtes Lieblingsteil, gern und oft im Einsatz. 

Ok, ich sehe, da gibt’s einiges an Auswahl, was einfach auch schön ist und nicht nach einem „Ich will bloss nicht frieren“- Kompromiss aussieht.

Aber was ist eigentlich mit Brautkleidern mit Aermeln? Waere das nicht eine Loesung?

Die gibt’s natürlich, klar. Aber das sind meist ganz zarte Spitzenärmel, die geben ja nicht wirklich warm, allenfalls psychologisch. Wenn es wirklich kühl draußen ist, ist etwas kuschliges nicht verkehrt. Alternativ kann man sich natürlich auch das Sakko des Bräutigams mopsen, aber das ist keine Lösung auf Dauer (lacht), das merkt der spätestens, wenn er selbst friert. 

Ich seh schon: man muss als Braut nicht frieren, und man muss auch sein Outfit nicht durch irgendeinen warmen, aber unschönen Kompromiss ruinieren, es gibt genügend Alternativen. Und davon zeigen wir Euch jetzt mal einige. 

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Und wie ihr vielleicht mitbekommen hattet, haben wir auch standesamtlich im Winter diesen Jahres geheiratet bevor es dann für uns nach Neuseeland zur freien Trauung am Strand ging. Und auch ich hatte ein etwas wärmeres Kleid an mit Ärmeln und einem Schal drüber. Danke Rebecca Conte für dieses Bild.


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